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Party like it’s 2019 – Bierpreisbremse für das Schützenfest!

Neusser Ratsfraktion will Preise für Speisen und Getränke deckeln

Nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause freut sich ganz Neuss auf das kommende Schützenfest. Doch die steigende Inflation droht, die Feierlaune zu verderben. Die Preise für Lebensmittel und Energie schnellen in die Höhe und es ist zu befürchten, dass das kommende Fest für eine zunehmende Zahl von Menschen unbezahlbar wird. Bier und Bratwurst gehören ebenso zum Schützenfest, wie Hut und Holzgewehr. Die Fraktion „DIE LINKE / Die PARTEI“ beantragt deshalb die Einführung einer Preisbremse für Speisen und Getränke.

„Wir wollen die Preise für den Straßenverkauf auf das Niveau von 2019 festschreiben“, erläutert die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Yulia Vershinina (Die PARTEI). „Dann kann ausgelassen gefeiert werden.“

Die sogenannte „Bierpreisbremse“ ist keine neue Erfindung. Bereits Ende April hatte der Gemeinderat in Schwäbisch-Hall eine Preisbremse beschlossen. Allerdings hatte man dort größere Ambitionen verfolgt und die Gastronomie insgesamt in den Blick genommen. Die Umsetzung scheiterte letztlich daran, dass die vorgesehenen Mittel nicht überjährig zur Verfügung standen.

„Wir konzentrieren uns auf das Schützenfest. Das ist machbar!“, sagt Vershinina und verweist auf die Notwendigkeit von Entlastungen. „Wenigstens bei diesem Höhepunkt des Jahres sollte die Stadt Initiative zeigen und Schritte unternehmen, um der Verteuerung des Lebens ganz konkret entgegenzuwirken.“

Somit reiht sich die geforderte Bierpreisbremse auch in die Reihe von Maßnahmen ein, die von der Bundesregierung betrieben werden, um die Bürgerinnen und Bürger zu entlasten. Einen Vergleich mit dem umstrittenen „Tankrabatt“ will Vershinina jedoch nicht zulassen: „Wir wollen die Preise verbindlich deckeln und nicht einfach Geld verbrennen. Das wird für die Bürgerinnen und Bürger sofort spürbar sein. Der Nutzen unserer Bierpreisbremse ist schon an einem Wochenende um ein Vielfaches höher, als drei Monate milliardenschwerer Steuererleichterungen für Ölkonzerne.“

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